Eine Website für einen Sportverein mit Kursplan, Preisliste für Mitgliedskarten und Anmeldung zum Probetraining kostet richtwertmäßig 1.050–2.300 € netto. Ein umfangreicher Auftritt — mit Blog, Galerie und mehreren Sprachversionen — 2.300–5.200 € netto, eine Seite mit Terminbuchung und Onlinezahlung 4.400–10.400 € netto. Nachfolgend zeigen wir, aus welchen Bausteinen sich diese Beträge zusammensetzen und wofür sich das Geld im Verein wirklich lohnt.
Euro-Beträge umgerechnet zum NBP-Mittelkurs vom 14.09.2026 (1 € = 4,3391 zł) und gerundet. Die Abrechnung erfolgt in PLN.
Wir schreiben über Sportvereine, Fitnessstudios, Tanz-, Yoga- und Pilatesstudios sowie Kampfsportschulen — überall soll die Website dasselbe leisten: die Fragen wann, zu welchem Preis und bei wem beantworten und danach die Anmeldung entgegennehmen. Das sind Preisspannen, keine Preisliste: Einen Verein mit einem Saal und drei Gruppen kalkulieren wir anders als eine Kette mit drei Standorten und einem Plan mit 60 Kursen pro Woche.
Preisspannen für 2026
Die Rechnung ist einfach: Anzahl der Arbeitsstunden mal Stundensatz. Bei uns sind die Sätze transparent — Programmierung 46 €/h netto, Design 35 €/h netto. Die drei häufigsten Varianten sehen so aus:
| Variante | Stunden | Kosten netto | Dauer |
|---|---|---|---|
| Vereins-Visitenkarte — Startseite, Kurse, Trainer, Kursplan, Preisliste, Anmeldeformular, Karte | 25 – 55 h | 1.050–2.300 € | 2–4 Wochen |
| Umfangreicher Auftritt — zusätzlich Blog, Galerie, Unterseiten zu den Kursen und 2–3 Sprachversionen | 55 – 120 h | 2.300–5.200 € | 4–7 Wochen |
| Website mit Anmeldungen — Terminbuchung, Kundenkonto, Zahlung der Mitgliedskarte, Benachrichtigungen | 100 – 235 h | 4.400–10.400 € | 6–11 Wochen |
| Auftritt mit Panel für den Empfang — Verwaltung von Kursplan, Mitgliedskarten und Anwesenheit | 140 – 320 h | 6.100–14.200 € | 7–13 Wochen |
Hinzu kommen jährliche Kosten, die nicht von uns abhängen: Domain 14–28 €, Hosting 69–210 €, das Zertifikat ist meist im Hosting enthalten. Fotos vom Training sind eine eigene Budgetposition wert — dazu weiter unten mehr.
Woraus sich der Preis zusammensetzt: Bausteine und Stunden
Statt „Paketen“ rechnen wir mit Bausteinen. Jeder davon lässt sich ergänzen oder weglassen, und der Preis ändert sich um einen konkreten Betrag:
| Baustein | Stunden | Kosten netto |
|---|---|---|
| Basis: Design, Startseite, Kontakt, Launch | 22 – 46 h | 900–1.900 € |
| Fest hinterlegter Kursplan (plus PDF-Datei zum Herunterladen) | 4 – 8 h | 180–370 € |
| Preisliste für Mitgliedskarten | 3 – 6 h | 140–280 € |
| Anmeldeformular für das Probetraining mit Benachrichtigung und Bot-Schutz | 5 – 10 h | 230–460 € |
| Galerie und Unterseiten zu den Kursen | 8 – 20 h | 370–920 € |
| Vereinsblog | 6 – 16 h | 280–740 € |
| Karte und Anfahrtsbeschreibung | 3 – 8 h | 140–370 € |
| Sprachversionen: 2–3 Sprachen | 8 – 20 h | 370–920 € |
| Sprachversionen: vier und mehr | 16 – 40 h | 740–1.850 € |
| Online-Terminbuchung | 14 – 34 h | 640–1.560 € |
| Kundenkonto (Besuchshistorie, Mitgliedskarte) | 10 – 26 h | 460–1.200 € |
| Onlinezahlung + Payment-Gateway | 20 – 50 h | 920–2.300 € |
| E-Mail- oder SMS-Benachrichtigungen zu den Kursen | 6 – 18 h | 280–830 € |
| Panel für den Empfang: Kursplan, Mitgliedskarten, Anwesenheit | 20 – 46 h | 920–2.120 € |
Die Stunden für die Basis steigen mit der Zahl der Unterseiten: Ein mittlerer Auftritt entspricht etwa dem 1,7-Fachen der Basis, ein großer etwa dem 2,6-Fachen. Deshalb kosten zehn Kurs-Unterseiten mehr als eine Seite mit einer Liste, selbst wenn die Inhalte ähnlich sind.
Genau so rechnet unser Kostenrechner: Sie wählen die Bausteine aus, und er zeigt Preisspanne und Umsetzungsdauer sofort an, ohne Angabe einer E-Mail-Adresse.
Kursplan: fest hinterlegt oder selbst änderbar
Das ist die erste Entscheidung, die den Preis spürbar verändert. Es gibt zwei Wege:
- Fest hinterlegter Kursplan (4–8 h, 180–370 €) — Änderungen nimmt der Dienstleister vor oder jemand, der mit den Seiteninhalten umgehen kann. Das reicht, wenn sich der Plan einige Male im Jahr ändert: September, Winterferien, Sommerferien.
- Kursplan mit Panel (20–46 h, 920–2.100 €) — Trainer verschieben Kurse selbst vom Handy aus. Das ist sinnvoll, wenn sich die Zeiten wöchentlich ändern oder Vertretungen die Regel sind.
Ein Hinweis aus der Praxis: Bevor Sie für ein Panel bezahlen, zählen Sie, wie oft sich der Kursplan im vergangenen Jahr tatsächlich geändert hat. Sehr häufig lautet die Antwort „dreimal“ — dann ist das Panel eine Ausgabe auf Vorrat, und das Geld ist in Fotos oder in die Anmeldefunktion besser investiert.
Unabhängig vom Weg lohnt es sich, den Kursplan auch als PDF zum Herunterladen anzubieten: Eltern drucken ihn aus und hängen ihn an den Kühlschrank, der Verein hängt ihn in der Umkleide aus.
Anmeldungen: Formular, Terminbuchung oder Onlinezahlung
Die Anmeldung ist der Moment, in dem die Website Geld verdient. Es gibt drei Stufen:
- Anmeldeformular für das Probetraining (5–10 h, 230–460 €) — Name, Telefonnummer, Erwachsenen- oder Kindergruppe, Einwilligung in die Kontaktaufnahme. Die Anfrage geht an die E-Mail-Adresse des Vereins, der Verein ruft zurück. Für die meisten Vereine reicht das im ersten Jahr aus.
- Terminbuchung (14–34 h, 650–1.550 €) — der Kunde wählt einen konkreten Kurs und sieht die Zahl der freien Plätze. Nötig, wenn der Saal ein Platzlimit hat oder wenn Sie Personal Training anbieten.
- Onlinezahlung (20–50 h mit Gateway, 920–2.300 €) — die Mitgliedskarte ist vor dem Betreten bezahlt. Sinnvoll bei wiederkehrendem Verkauf von Mitgliedskarten, weil es Bargeld vom Empfang nimmt.
Achtung beim Formular: Ohne Bot-Schutz füllt sich das Postfach des Vereins innerhalb weniger Wochen mit Spam, und echte Anfragen gehen unter. Das sind ein paar Arbeitsstunden, an denen man nicht sparen sollte.
Wenn der Verein bereits ein System für Mitgliedskarten nutzt, ist meist eine Schnittstelle dazu günstiger, als eine Buchung von Grund auf zu bauen — die Website schickt die Anmeldung an das System und holt den Kursplan von dort.
Sprachversionen — wann sie sich wirklich lohnen
In vielen polnischen Städten hat ein Verein heute zwei Zielgruppen: eine polnische und eine ukrainische. Wenn ein Elternteil nicht versteht, wann der Kinderkurs stattfindet und was die Mitgliedskarte kostet, ruft er nicht an — er sucht weiter.
Kosten: 370–920 € netto für zwei oder drei Versionen, 740–1.850 € für vier und mehr. Das sind die Kosten für die Sprachverwaltung auf der Website; die Übersetzung der Texte wird separat gerechnet und übernimmt in der Regel der Verein oder ein Übersetzer.
Zwei Dinge sollten von Anfang an richtig gemacht werden: Jede Version sollte eine eigene Adresse haben (zum Beispiel /uk/) und nicht nur einen Umschalter, der die Texte austauscht — sonst zeigt Google die ukrainische Version einem ukrainischsprachigen Elternteil nicht an. Und leiten Sie niemanden automatisch nach Land um: Ein Hinweis mit dem Vorschlag, die Sprache zu wechseln, genügt, die Entscheidung überlassen Sie dem Menschen.
Wie das in der Praxis aussieht, zeigen wir im Projekt BKS Rocky Szczecin — die Website des Boxclubs läuft auf Polnisch, Ukrainisch, Russisch und Englisch.
Eine zweite Leistung auf derselben Website
Vereine haben selten nur eine Leistung. Der Saal steht mitten am Tag leer, also wird er vermietet; ein Tanzstudio gibt Workshops; eine Kampfsportschule organisiert Camps. Die Versuchung ist immer dieselbe: alles ins Menü zu schreiben. Der Effekt ist oft das Gegenteil — die Website wird für niemanden mehr übersichtlich.
Günstiger und wirksamer ist die Trennung der Pfade: ein eigener Bereich der Website mit eigenem Menü und einem Umschalter oben. Die Kosten liegen in der Regel bei 10–20 Stunden, 460–920 € netto, weil Design und Fundament gemeinsam genutzt werden. Ein Elternteil, das einen Kurs fürs Kind sucht, und ein Unternehmen, das einen Saal für einen Workshop sucht, sehen dann zwei verschiedene Seiten, aber einen Verein.
Was einem Verein Sichtbarkeit bei Google bringt
Ein Sportverein ist ein lokales Geschäft — gesucht wird nach „Boxclub Stettin (Szczecin)“, „Yoga für Anfänger Gdynia“, „Tanzen für Kinder Sopot“. Die Reihenfolge der Maßnahmen, die meist am meisten bringt:
- Google-Unternehmensprofil mit aktuellen Öffnungszeiten und Fotos — kostenlos und oft wichtiger als die Website selbst.
- Eine Website mit einer klaren Antwort auf „wann und zu welchem Preis“ — Kursplan und Preisliste sichtbar, ohne anrufen zu müssen.
- Eigene Unterseiten für die Kurse — „Boxen für Kinder“, „Yoga für Anfänger“, jede mit eigener Adresse und Beschreibung.
- Blog zu lokalen Fragen — „Wie läuft das erste Training ab“, „Was zum Kurs mitbringen“. Eltern lesen das, bevor sie ihr Kind anmelden.
- Fotos aus Ihrem Verein, nicht aus der Bilddatenbank — ein Shooting kostet 180–580 € und rechnet sich meist schneller als eine zusätzliche Funktion auf der Website.
Website oder mobile App?
Eine Vereins-App mit Buchung, Mitgliedskarte und Benachrichtigungen bedeutet 240–585 Stunden, also 10.600–25.800 € netto und 11–20 Wochen Arbeit, dazu Konten im App Store und bei Google Play sowie die Wartung nach dem Launch. Für einen Verein, der seinen Kundenstamm erst aufbaut, ist das zu früh.
Die sinnvolle Reihenfolge ist meist diese: zuerst eine Website mit Kursplan, Preisliste und Anmeldung; dann Buchung und Zahlung, wenn der Empfang in Telefonaten zu versinken beginnt; die App zum Schluss — wenn Sie feste Mitglieder haben, die mehrmals pro Woche in den Kursplan schauen. Was eine App allein kostet, haben wir im Artikel Was kostet eine mobile App aufgeschlüsselt.
Wie lange es dauert
Die Termine errechnen wir aus den Stunden:
- Vereins-Visitenkarte — 2–4 Wochen;
- umfangreicher Auftritt mit Blog und Sprachversionen — 4–7 Wochen;
- Website mit Buchung und Zahlung — 6–11 Wochen;
- Auftritt mit Panel für den Empfang — 7–13 Wochen.
Der häufigste Grund für Verzögerungen liegt nicht beim Code, sondern bei den Inhalten: Es fehlen Fotos vom Training, Beschreibungen der Gruppen und ein aktueller Kursplan. Deshalb beginnen wir mit einer Liste dessen, was der Verein vorbereiten muss, und führen die Arbeiten so, dass alle 1–2 Wochen ein funktionierender Teil der Website sichtbar ist.
So bereiten Sie sich auf die Kostenschätzung vor
Je mehr zu Beginn bekannt ist, desto enger die Preisspanne. Vor dem Gespräch lohnt es sich, Folgendes zusammenzutragen:
- den aktuellen Kursplan und wie oft er sich ändert;
- die Preisliste der Mitgliedskarten samt Ausnahmen (Familie, Studierende, Einzeleintritt);
- die Liste der Gruppen und Trainer, die Sie auf der Website zeigen;
- die Information, ob der Verein bereits ein System für Mitgliedskarten oder Buchungen nutzt;
- die Sprachen, in denen Sie mit Ihren Kunden sprechen wollen;
- Fotos: eigene oder ist ein Shooting nötig;
- eine zweite Leistung, falls vorhanden — Saalvermietung, Camps, Workshops.
Um den Betrag für Ihren Verein zu erfahren, beginnen Sie mit dem Kostenrechner — Preisspanne und Termin sehen Sie sofort. Eine genaue Kostenschätzung mit Zeitplan erstellen wir kostenlos in 2–3 Arbeitstagen, die Details können Sie im Projektbriefing beschreiben.
Häufige Fragen
Was kostet eine Website für einen Sportverein?
Eine Vereins-Visitenkarte mit Kursplan, Preisliste für Mitgliedskarten, Anmeldeformular und Karte umfasst 25–55 Arbeitsstunden, also 1.050–2.300 € netto. Ein umfangreicher Auftritt — mit Blog, Galerie und mehreren Sprachversionen — umfasst 55–120 Stunden, also 2.300–5.200 € netto.
Was kostet eine Website mit Anmeldungen und Onlinezahlung?
Terminbuchung, Kundenkonto, Zahlung der Mitgliedskarte und Benachrichtigungen ergeben zusammen 100–235 Stunden, also 4.400–10.400 € netto. Wenn der Verein bereits ein System für Mitgliedskarten hat, ist eine Schnittstelle dazu meist günstiger, als eine Buchung von Grund auf zu bauen.
Was kostet eine weitere Sprache?
Zwei oder drei Sprachversionen umfassen 8–20 Stunden, also 370–920 € netto; vier und mehr — 16–40 Stunden, also 740–1.850 €. In diesem Betrag ist die Sprachverwaltung auf der Website enthalten, nicht die Übersetzung der Texte.
Braucht ein Verein eine mobile App?
Zu Beginn in der Regel nicht. Eine App mit Buchung, Mitgliedskarte und Benachrichtigungen umfasst 240–585 Stunden, also 10.600–25.800 € netto. Sinnvoll ist sie, wenn der Verein einen festen Stamm an Mitgliedern und wiederkehrende Buchungen hat — dann spart die App dem Empfang Zeit und sieht nicht nur gut aus.
Wie lange dauert die Erstellung einer Website für einen Verein?
Vereins-Visitenkarte — 2–4 Wochen. Umfangreicher Auftritt mit Blog und Sprachversionen — 4–7 Wochen. Website mit Anmeldungen und Onlinezahlung — 6–11 Wochen. Die Termine errechnen wir aus Stunden, nicht aus einem Wunschkalender.